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Bisherige Konferenzen

2005 trafen wir uns in Seefeld in Tirol zum Thema Arbeit. Arbeit an sich selbst, Arbeit für sich selbst, Zusammenarbeit und Arbeit für andere lautete die Ausgangslage. Unvergessen sind mir die Intensiv-Runde von Horst Altfeld als Dialogmethode, der Eurythmie-Beitrag von Uta Rebbe, der Beitrag von Edmond Tondeur „ … ins Gelingen verliebt sein, nicht ins Scheitern“, die Diskussionen rund um die Reifestufen sowie die vielen Versuche, das Integrale wahrnehmbar zu machen.

2007 widmeten wir uns dem Thema Integrale Zukunftsplanung. Das Credo lautete: Setzen Sie sich mit Unternehmenszielen und dem eigenen Leben gleichzeitig auseinander, um Ansätze für Ihre Integrale Zukunftsplanung zu finden. Dem gemeinsamen Vortrag von Frau Prof. Dr. Ulrike Lechner und mir folgten wiederum eine ganze Reihe spannender Workshops. Hervorheben möchte ich den Beitrag von Stephan Müller-Kniestedt, welcher als CEO von Unic den Ansatz aus der Praxis beleuchtete. Aus heutiger Sicht kann man noch deutlicher erkennen, dass die Integrale Zukunftsplanung ein bedeutendes und in der Praxis bewährtes Instrument darstellt.

2009 ist noch in frischer Erinnerung. Das Thema lautete „Integral führen“. Die Teilnehmenden zeigten sich davon überzeugt, ihre Führungskompetenz in dieser Konferenz erhöht zu haben.

Mit einem fundierten Vortrag, welcher die theoretischen Zusammenhänge von der Antike bis zur heutigen Zeit exzellent beleuchtete, gelang es Andreas Mascha die Zuhörenden in die Welt einer Sinngesellschaft und in die sinnorientierte Führung einzuführen. Die Alltagssituationen aus einer integralen Sicht wahrzunehmen und konkrete Tips für die Umsetzung folgten in meinem Vortrag, in welchem auch der Führungserfahrungs-Index (SFI) erklärt wurde.

Die Zusammenfassung einiger Workshops aus meiner Sicht:

Workshop von Clemens Plank, Geschäftsführer,
P&P Medien GmbH Innsbruck • München,
Mitarbeitermotivation
Ein essentieller Bestandteil um wirklich verstehen zu können wie man einen Mitarbeiter motivieren kann, muss neben der persönlichen Reife des Mitarbeiters auch dessen Selbstverständnis von Arbeit verstanden werden. Es ist entscheidend zu verstehen warum dieser Mensch diese Arbeit tut – wenn dies im Ansatz verstanden werden kann, kann auch Motivation stattfinden, welche in jedem Fall sehr individuell ausfallen kann. Die Motivation ist kaum generell zu erzeugen sondern bedarf einer auf die Reife der Mitarbeitenden und die jeweilige Situation bezogene Aktion der Führungsperson. Motivieren heisst bewegen, den Mitarbeitenden in ihrer Bewegung in verschiedenen Aspekten Orientierung zu geben.

Workshop von Andreas Mascha,
Leiter des Institutes für sinnorientierte Führung,
Mitarbeitergespräch
Den Fokus auf das Gespräch legen und den sokratischen Dialog (vom Griechischen dia-logos, dem Fliessen von Sinn) des besseren Arguments pflegen. Führung heisst auf ein Ziel hinführen; dies muss vom Vorgesetzten vorbereitet werden. Es braucht eine hohe Präsenz des Vorgesetzten während des Mitarbeitergesprächs. Ich plädierte dafür, mindestens 2/3 der Gesprächszeit dem Mitarbeitenden zu überlassen. Dies kann durch Fragen und Nachfragen erreicht werden. Andreas Mascha erklärt, dass eine Sinnbilanz als Instrument der sinnorientierten Führung im Mitarbeitergespräch verwendet werden sollte. Es braucht danach eine Nachbereitung und eine Begleitung, welche die vereinbarten Ziele während des Jahres kontrolliert und immer wieder offen kommuniziert. Die Persönlichkeit ist die Führungskraft.

Workshop von Stephan Müller-Kniestedt, VRP Unic Holding AG, Sinngesellschaft
Wir sind auf dem Weg von der Wissensgesellschaft zur Sinngesellschaft. Dies zurzeit im Unternehmen zu proklamieren hat jedoch keinen Sinn, weil dies einerseits den Mitarbeitenden nicht entspricht und andererseits 7/8 des Integralen bei jeder Fokussierung ausgeblendet werden.

Workshop von Robert Josef Stadler, Thema vom Gelingenden lernen
In der Schule ist abschreiben verboten und die besten Schüler werden oft ausgegrenzt. Diese Erfahrung führt dazu, dass auch im erwachsenen Alter, die Scheu vor dem Besten besteht. Es ist wichtig zu erkennen, dass es verlorene Arbeitszeit für Führungskräfte bedeutet, sich stark mit den schlechtesten Leistungen auseinander zu setzen. Ich bin dafür, mindestens 2/3 der Verbesserungsbestrebungen auf das Gelingende auszurichten. Beispielsweise viel öfter nachzufragen warum ein Angebot erfolgreich angeboten wurde, als bei verlorenen Angeboten die Schuldigen und ihre Fehler zu suchen.

Workshop Sinnmärkte
Sinnmärkte werden sich an Seinswerten orientieren. Peter Koenig erläuterte den Ansatz zwischen Nutzwert, Seinswert und Suchtwert zu unterscheiden. Dabei wies er darauf hin, dass es ein Neffe von Sigmund Freud war, Edward Bernays, der das psychologische Wissen für die Werbestrategien von Suchtwerten und insbesondere deren Ausrichtung auf den Mangel nutzte. Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass die Menschen Dinge kauften, welche kaum über Nutzwert und noch weniger Seinswert verfügten. Dies wird sich mit der zunehmenden Reife der Konsumenten und der Transparenz durch das Internet ändern.

Danke
Ich bedanke mich an dieser Stelle für die Freundlichkeit und Unterstützung dieser Konferenz bei Peter Koenig. Den Impulsgebern danke ich für ihre Empathie und Kompetenz. Den 14 Personen, welche alle Konferenzen besuchten, danke ich für ihr Mitwirken und ihre Lernbereitschaft sowie allen Teilnehmenden für ihre Beiträge.

Pfäffikon, 30. September 2009, Robert Josef Stadler

Ich freue mich über neue Teilnehmende und stehe für Integrale Managementberatung gerne zur Verfügung www.managementberater.ch.

Geschützte Dokumente
Bisherige Teilnehmende finden passwortgeschützt Fotos und Dokumente hier.
Dokumente 2009 (docs zipped, 3MB)
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Dokumente 2007 (pdfs zipped, 111KB)
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Dokumente 2005 (docs zipped, 840KB)
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