Impulsgebende

Prof. Dr. Antoinette Weibel, Vertrauens- und Organisationsforscherin
Glück und Wohlbefinden sind wichtig, aber als Zielgröße für ein Unternehmen taugen diese schönen Zustände weniger, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Problematisch ist nicht nur die verkürzte Sichtweise darauf, was ein glückliches Menschenleben ausmacht, sondern auch die Gefahr, dass Unternehmen frei nach dem Motto handeln: "Zufriedene Kühe geben mehr Milch". In einem Workshop werde ich daher das gute Leben und die gute Arbeit in den Mittelpunkt stellen. Ich werde darlegen, wie das Streben nach guter Arbeit zu einem Aufblühen oder dem sogenannten eudaimonistischen Glück führen kann, quasi als wunderbare Nebenwirkung. Zudem werde ich aufzeigen, wie Unternehmen aussehen können, die eine solche gute Arbeit ermöglichen.

Eric Hofmann, Wien
Im alten China kannte man drei göttliche Haupttugenden:
CHI (Weisheit)
JIN (Wohlwollen)
YU (Tapferkeit)

Ich denke, wir können diese Tugenden uneingeschränkt auf unsere heutige Zeit beziehen - fehlt nur eine dieser drei Tugenden, dann fehlt etwas Entscheidendes für eine umfassende, einschließende und nicht marginalisierende Führung.

Was passiert, wenn jeweils eine dieser Tugenden fehlt? Ich kenne Führungskräfte, die voller Weisheit und Wohlwollen stecken. Aber ohne Tapferkeit wirken sie verletzlich, schwach und manchmal auch verloren.
Ich kenne Führungskräfte, die voller Weisheit und Tapferkeit stecken. Aber ohne Wohlwollen wirken sie kalt, respektlos und manchmal auch grausam.
Ich kenne Führungskräfte, die voller Wohlwollen und Tapferkeit stecken. Aber ohne Weisheit wirken sie unüberlegt, angreifbar und manchmal auch dumm.
Ich bin überzeugt, dass diese drei Tugenden auch die Essenz der vielfältigen Ausprägungen des integralen Managements bilden und durch die integrale Lebensschule kultiviert werden können.

Veranstaltende

Robert Josef Stadler, Pionier des Integralen Managements
Meine Absicht und mein Beitrag an der Konferenz bestehen darin,
1. eine integrale Atmosphäre zu schaffen, in der sich das Individuelle und das Gemeinsame gleichzeitig entfalten und entwickeln.
2. dass sich innerhalb der 48 Stunden die metrische Zeit dehnt und einige unvergessliche, unendliche Momente entstehen.
3. aufzuzeigen, wie mit ästhetischer Vernunft, rationalem Verstand und einer durchdachten Unternehmenszivilisation eine vertrauensvolle Unternehmenskultur entsteht.
4. mit den zehn Aspekten einer integralen Wahrnehmung den Teilnehmenden ein nützliches Werkzeug zu vermitteln, damit sich menschliches Sein und wirtschaftliches Tun verbinden.

Remo Rusca, smartidentity.ch, Lichtensteig
Nach einem jahrelangen suchenden, forschenden und machenden Prozess habe ich mir vielfältige Erfahrungen auf persönlicher Ebene und im beruflichen Kontext angeeignet. Ich teile diese Erfahrungen in meinem Wohnstädtli Lichtensteig besonders gerne und zunehmend darüber hinaus. Ich beleuchte und staune was möglich wird, wenn Mitarbeitende ihre Stärken ausleben, was das in einer Organisation bewirkt und wie eine integrale Führung, welche die Zufriedenheit der Führungskräfte gleichzeitig steigert, für mich aussieht. Willkommen in diesem inspirierenden Lernumfeld.

Teilnehmende

Die Teilnehmenden wählen selbst, ob sie hier aufgeführt werden wollen und ob sie dazu einen kurzen Text schreiben.

Achilles Häring

Stephan Müller

Andrin Müller

Birgit Feldbacher

Manuel Hanel

André Mahler

Gabriela Stettler

Jonathan Möller

Sarah Halbeisen

Claus Stachl

Sabina Loacker

Matthias Zwyssig

Simon Lerch

Dr. Diane Möller

Lorenz P. Zwahlen

Reto Stebler

Jan Colruyt
Unser Planet braucht dringend neue Denkweisen und Experimente für das Zusammenleben, Wohnen und Arbeiten. Mit der Stiftung zukunft.bahnhof, gestalten wir lokal die Zukunft. Das integrale Führen ist dabei ein wichtiges Thema. Deshalb bin ich dabei.

Stefan Bachmann

Christian Bühlmann

Axel Helbig

Stefan Merkelbach

Eveline Giger
Die Konferenz ist für mich eine Möglichkeit gemeinsam mit anderen interessierten Denkern, Entwicklern und Führungspersonen über die wichtige Verantwortung der Führung in der heutigen Zeit nachzudenken.

Daniel Brunner
Seit Jahrzehnten treibt mich das Thema integrale Führung um, als angestellter und als freier Mitarbeiter. Und mehr als einmal habe ich erlebt, wie „Mächtige“ mich entlassen haben, weil sie die dafür zu Grunde liegenden und mit einander verwobenen Handlungsfelder des ERLEBENS-ERKENNENS-SEINS ungenügend verstanden haben. Um so mehr freut es mich dazu einen Anlass quasi vor der Haustüre gefunden zu haben, an dem ich mit Gleichgesinnten am Thema arbeiten kann. Ich freu mich!

Stefan Malär

Pascal Nonnen

Silvio Gardoni